Wo in NRW lebst du und warum gefällt es dir da?
Ich bin vor acht Jahren von einer kleinen Insel in der Karibik (Trinidad und Tobago) nach Köln gezogen. Obwohl ich immer in einer Großstadt leben wollte, ist Köln doch klein genug, sodass ich schnell angekommen bin und mich hier wie zu Hause fühle. Mehr als nur ein Ort, ist Köln für mich die Menschen, die ich hier gefunden habe.
Womit beschäftigst du dich und warum?
Mit der Herausforderung, einen Weg zu finden, meine künstlerische Laufbahn so zu gestalten, dass ich weiterhin Filme für die unterrepräsentierten Communities machen kann, um von Stereotypen wegzukommen.
Welche Veranstaltung in NRW sollten wir auf keinen Fall verpassen?
Shameless Selfpromo: Internationales Frauen Film Fest Köln+Dortmund. Diesen April in Dortmund wird mein Abschlussfilm „El Mártir“ ausgezeichnet.
Wen sollten wir unbedingt mal kennenlernen?
Die Menschen, die NRW zu meiner kreativen Heimat machen: Kim, Mattea, Olga, Bénèdite, Pauline, Megan, Israa, Anna, Muriel, Alessandra, Dilara, Naledi, Hani und viele mehr.
Was wünschst du dir für die Zukunft?
Mehr FLINTA hinter der Kamera.
Was du uns oder der Welt schon immer sagen wolltest …
Wäre cool, wenn wir uns alle ein bisschen besser vertragen könnten.
Zoe Dumas, Absolventin der ifs internationale filmschule Köln, erhält im Rahmen des 42. Internationalen Frauen Film Fest Dortmund+Köln den ersten „Female Gaze – CineOne & sPOTTlight Nachwuchspreis für Bildgestalter*innen in NRW“ für ihren Abschlussfilm „El Mártir“ (Der Märtyrer; Regie: Alejandro Mathé).
Foto: Lena Wolf
