22. 9. 2026
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Swantje Dake
unlock / The dog who dreams GmbH

Swantje Dake

Wo in NRW lebst du und warum gefällt es dir da?

Seit zweieinhalb Jahren lebe ich in Düsseldorf. Es steckt viel Dorf in dieser Stadt: offene und herzliche Menschen, kurze Wege innerhalb der Stadt, schnell draußen in der Natur und gleichzeitig viel Kultur, viel Wirtschaft, viel Geschichte, viele Veranstaltungen.

Womit beschäftigst du dich und warum?

Meine News-App unlock bündelt viele verschiedene Medieninhalte. Ich möchte so Journalismus zugänglicher machen, dafür sorgen, dass mehr Menschen sich umfassender informieren können. Unsere Demokratie lebt davon, dass wir wissen, was passiert und warum es passiert.

Welche Veranstaltung in NRW sollten wir auf keinen Fall verpassen?

Anfang Oktober die republi:ca in Düsseldorf, deutlich kleiner als das Original in Berlin. Zusammen mit dem New Fall Festival wird das sicherlich ein sensationelles Wochenende.

Wen sollten wir unbedingt mal kennenlernen?

Franziska Bluhm! Sie weiß, wie man aus okayen Newslettern richtig gute macht. Sie empfiehlt mir zuverlässig gute Bücher, spannende Menschen und sieht gefühlt alles im Internet zwei Tage früher als alle anderen.

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Zielbilder! Viele Menschen sind unzufrieden, mit sich, den Nachbarn, ihrem Job, der Politik. Zu häufig enden wir genau dort, mit der Unzufriedenheit, und fragen uns nicht: „Wie soll es denn sein?“ und „Was kann ich heute dafür machen, dass es anders wird?“

Was du uns oder der Welt schon immer sagen wolltest …

„Was würde geschehen, wenn wir nicht mehr danach fragen, was Menschen falsch machen, sondern danach, was sie richtig machen?“ Ein Zitat von Don Clifton, der den Stärkentest begründet hat und mit ihm einen positiven Blick auf Mitarbeitende bzw. Mitmenschen.

Swantje Dake ist Journalistin und Co-Gründerin der News-Bundling-Plattform unlock. Beim  diesjährigen b°future Festival spricht sie am 3. Oktober 2026 u.a. über ihre Erfahrungen als Start-up-Gründerin, die Rolle von Medien für die demokratische Meinungsbildung sowie über Ideen rund um Frauen, Allyship und Machtgefüge in den Medien.

Foto: Michael Lübke

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