Worum geht es in eurem Projekt?
Mit FemReality haben wir uns auf Nachwuchsförderung in Tech spezialisiert – mit dem Ziel, Jugendliche für technische Berufs- und Ausbildungswege zu begeistern. Unser Programm richtet sich an alle Geschlechter, legt aber einen besonderen Fokus auf Mädchen und gender-diverse Jugendliche, die oft während der Schulzeit den Bezug zu Technik verlieren – nicht wegen fehlender Fähigkeiten, sondern weil sie sich oft nicht als Teil dieser Welt sehen. In Workshops verbinden wir Virtual Reality mit kreativer Projektarbeit und gendersensible Didaktik, um neue Zugänge zu Technik zu schaffen und eine Tech-Identität zu fördern.
Zu welcher Veränderung in Gesellschaft und/oder Wirtschaft möchtet ihr beitragen?
Wer Technologie gestaltet, gestaltet heutzutage Gesellschaft. Aktuell fehlen in der Tech-Branche viele Perspektiven – insbesondere von Frauen und gender-diversen Menschen. Wir wollen das ändern, indem wir frühzeitig Zugehörigkeit und Selbstvertrauen stärken. So tragen wir zu mehr Chancengleichheit, diverseren Innovationen und langfristig auch zur Fachkräftesicherung in Deutschland bei.
Was wollt ihr in den nächsten zwölf Monaten als creative.project erreichen?
In den nächsten zwölf Monaten möchten wir unsere Formate weiter skalieren und insbesondere strategische Partnerschaften mit Unternehmen aufbauen, um unsere Bildungsangebote enger mit der Arbeitswelt zu verzahnen. Die Auszeichnung hilft uns dabei, Sichtbarkeit zu gewinnen und unser Netzwerk in Kreativwirtschaft, Bildung und Wirtschaft gezielt auszubauen.
