8. 7. 2026

Projektförderung Medienkunst 2027

Visual zur Projektförderung Medienkunst 2027

Die Projektförderung Medienkunst startet in die nächste Runde: Bis zum 15. September 2026 können Institutionen und freie Initiativen aus Nordrhein-Westfalen Anträge für Projekte im Bereich Medienkunst und digitale Kultur einreichen. Die Förderung wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht.

Gesucht werden kooperative Vorhaben, die sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen des digitalen Wandels auseinandersetzen. Leitfragen des Programms sind unter anderem: Wie verändern IT-Infrastrukturen unsere Welt? Welche neuen digitalen Räume schaffen wir für Austausch und Kreativität? Und wie lassen sich gemeinsam die Grenzen zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft sprengen?

Antragsberechtigt sind unter anderem Museen, Theater, Kunsthallen, Kulturzentren, Künstler:innenhäuser, Archive, Universitäten, Festivals, freie Produktionshäuser, Vereine, Stiftungen und kreative Hotspots in Nordrhein-Westfalen.

Die Projektförderung Medienkunst umfasst drei Förderlinien:

  • Das Förderprogramm Medienkunstfonds unterstützt neue kooperative Projekte von mindestens zwei Institutionen aus Nordrhein-Westfalen. Gefördert werden unter anderem Ausstellungen, Performances, Workshops, Screenings oder Diskussionen, die Kunst, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbinden.
  • Das Programm Medienkunstfellows ist ein Fellowship für Kunst, Technologie und Gesellschaft. Es ermöglicht Kooperationen zwischen einer Institution aus Nordrhein-Westfalen und einer oder einem nicht in NRW ansässigen Fellow. Gefördert werden künstlerische oder wissenschaftliche Forschungsvorhaben, die neue Verknüpfungen mit internationalen Diskursen und Praxen der Medienkunst und digitalen Kultur herstellen.
  • Die Allgemeine Projektförderung Medienkunst unterstützt Projekte und Ausstellungsvorhaben, die künstlerische Positionen der Medienkunst erforschen, präsentieren und zielgruppenspezifisch vermitteln möchten. Berücksichtigt werden insbesondere Aspekte von Diversität und Teilhabe sowie Vorhaben mit interdisziplinären Ansätzen.

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