Künstliche Intelligenz (KI) verändert teils grundlegend, wie Werke entstehen, präsentiert und entlohnt werden. Gleichzeitig eröffnet KI neue kreative Möglichkeiten für Kunst und Kultur. Damit die Künstler:innen in Nordrhein-Westfalen die Chancen der KI nutzen und ihre Herausforderungen meistern können, ermöglicht das Land jetzt ein bundesweit einzigartiges Angebot unter dem Namen KI.Kunst.Kultur – NRW Kompetenznetzwerk. Eingerichtet und vermittelt werden Fort- und Weiterbildungen, mehrmonatige Schulungen sowie künstlerische Residenzen.
Umgesetzt wird das Kompetenznetzwerk durch ein Konsortium unter Federführung des Theaters Dortmund. Die dort angesiedelte Akademie für Theater und Digitalität übernimmt als eine der führenden Kulturinstitutionen im Bereich Digitalität die Einrichtung der Geschäftsstelle. Insgesamt sind 23 Institutionen aus Kultur, Hochschulen und Kulturpolitik am Projekt beteiligt.
Kernelemente des Netzwerkes sind:
- Ein Weiterbildungsangebot für alle interessierten Kulturschaffenden in Nordrhein-Westfalen rund um das Thema KI in Kunst und Kultur. Dabei werden bestehende Angebote vernetzt und sichtbar gemacht und neue Angebote in Präsenz und online angeboten. Themen werden beispielsweise die Nutzung und Arbeitsweise von digitalen Tools, Fragen des Urheberrechts oder Auswirkungen der KI auf Kunst und Gesellschaft sein.
- Eine KI-Akademie als mehrmonatiges Programm für ausgewählte Künstler:innen. Hier können diese ihre Kompetenzen im Umgang mit KI verbessern, die Arbeitsweise der KI verstehen und künstlerische Erfahrungen sammeln. Die Umsetzung erfolgt flexibel über Präsenz- und Onlineveranstaltungen sowie über eine digitale Lernerlebnisplattform.
- KI-Fellows: Ergänzend zum Weiterbildungsangebot sollen Residenzen für Künstler:innen ermöglicht werden, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit künstlerischen Fragestellungen rund um KI ermöglichen. Residenzorte sind die Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund, das Center for Literature auf Burg Hülshoff sowie das Kulturforum Witten.
Das Netzwerk verbindet Wissen von Forschung und Hochschulen mit künstlerischer Praxis in Kulturinstitutionen und den Kunst- und Musikhochschulen. Die 23 verbundenen Institutionen sind: Akademie für Theater und Digitalität (Theater Dortmund), Burg Hülshoff - Center for Literature, Cologne Game Lab (TH Köln), DLR Projektträger, Dortmunder U (Digitale Kultur), FH Dortmund, Folkwang Universität der Künste, Hochschule für Musik Detmold, Hochschule für Musik und Tanz Köln, KI-Campus (Stifterverband), KISD (TH Köln), KoproduktionsLabor (Dortmunder U), Kulturforum Witten, Kulturpolitische Gesellschaft e.V., Kulturrat NRW e.V., Kunstakademie Düsseldorf, Kunstakademie Münster, Kunsthochschule für Medien Köln, MiR.LAB, Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, storyLab kiU (FH Dortmund), TU Dortmund, WittenLab an der Universität Witten/Herdecke.
Den Aufbau und Betrieb der K3-Geschäftsstelle in Dortmund fördert das Land vom 1. März 2026 bis zunächst 31. Dezember 2028 mit rund 2 Millionen Euro.
Foto: MKW I Stephan Schütze



