Mit der „Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen“ legt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) ein neues experimentelles Förderformat auf. Gesucht werden visionäre und disruptive Ideen für eine nachhaltige Transformation unserer Städte und Regionen. Die Fördersumme pro Idee beträgt max. 85.000 Euro.
Die Ideenschmiede ist ein Experimentierraum für Visionär:innen. In zwei Phasen – „Urban Ignite“ und „Urban Impact“ – können kreative Köpfe mutige Ideen in kürzester Zeit ausarbeiten, testen und gegebenenfalls weiterentwickeln. Das Ziel: Innovationen, die urbane Systeme grundlegend verändern – und dabei Emissionen senken, Ressourcen schonen, Biodiversität schützen und Lebensqualität steigern. Mögliches Scheitern wird als Teil des Prozesses anerkannt. In der BMFTR-Ideenschmiede „Urban Ignite“ wird eine positive Fehlerkultur gelebt – denn auch aus Lösungsansätzen, die sich im Forschungsprozess als nicht tragfähig erweisen, entsteht oftmals wertvolles Wissen.
Für die Phase 1 „Urban Ignite“ können bis zum 20. Juli 2026, 12:00 Uhr kurze, prägnante Ideenskizzen mit hohem Innovationspotenzial für nachhaltige Städte und Regionen eingereicht werden. Bewerben können sich Ideengeber:innen aus Universitäten/Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen (insbesondere Start-ups und kleine und mittlere Unternehmen), Kommunen und kommunalen Einrichtungen sowie gesellschaftlichen Organisationen. Entwicklung und Validierung einer Idee werden mit max. 85.000 Euro gefördert.
Es ist geplant, einzelne Ideen aus „Urban Ignite“ in einer zweiten Phase „Urban Impact“ in inter- und transdisziplinären Verbundprojekten weiterzuentwickeln. In diesen Anschlussvorhaben können die Ideen konsolidiert, in Reallaboren erprobt und umgesetzt bzw. skaliert werden. Eine Informationsveranstaltung findet am Freitag, den 3. Juli 2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr online statt.
Bild: © BMFTR, erstellt unter Einsatz von KI



