12. 8. 2025

Mehr als Unterhaltung: gamescom congress 2025

gamescom congress

Inwieweit können Games über die reine Unterhaltung hinaus als treibende Kraft für Innovation, gesellschaftlichen Fortschritt und Wohlbefinden wirken? Diese Frage steht im Mittelpunkt des gamescom congress 2025 am 21. August in Köln. Um sie zu beantworten, widmet sich die diesjährige Ausgabe drei großen Themenkomplexen, die den aktuellen Diskurs rund um Computer- und Videospiele prägen und neue Perspektiven eröffnen: „The Next Level of Immersion“, „Gaming and Responsibility“ und „Gaming and Well-Being“.

Erneut bringt der gamescom congress weltweit anerkannte Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um über die Bedeutung und Potenziale von Games zu diskutieren. „Games sind perfekte Unterhaltung und mehr müssen sie nicht sein – können sie aber. Auf dem gamescom congress zeigen zahlreiche renommierte Expertinnen und Experten aus aller Welt die enorme Bedeutung von Computer- und Videospielen für alle Lebensbereiche“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games-Branche, Mitveranstalter des gamescom congress.

Unter dem Kernthema „The Next Level of Immersion” beleuchtet der Kongress unter anderem die Einbindung moderner Technologien von Extended Reality (XR) über Spatial Computing und Augmented Reality (AR) bis Künstliche Intelligenz (KI) auf spielerisches Lernen und Arbeiten.

Welches Potenzial haben Games als Instrumente gesellschaftlicher Teilhabe, demokratischer Bildung und Diversität? Diese Frage wird im Themenstrang „Gaming and Responsibility“ diskutiert. Die Panel-Diskussion „Wer ist Bilal? Games gegen Radikalisierung und Desinformation“ setzt sich damit auseinander, wie Games helfen können, Radikalisierung zu erkennen und sie zu verhindern. Im Panel wird ein exklusiver Einblick in das kommende Game „Wer ist Bilal?“ gegeben, das 2026 erscheint. Entwickelt von Paintbucket Games im Auftrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung, beleuchtet es die Radikalisierung eines Jugendlichen. (Um Games als Bildungs- und Aufklärungsinstrumente geht es auch am 22. August bei unserem Programmbeitrag zum Thema „Medienkompetenz in Zeiten von Radikalisierung“ auf dem Stand der Film- und Medienstiftung NRW – hier stellen u.a. Elena Wiener und Josefine Maier ihr interaktives Projekt „MERKMAL:RADIKAL“ vor.)

Wie können Spiele das körperliche Wohlbefinden beispielsweise in der Rehabilitation und Inklusion, im Umgang mit Stress bei Erwachsenen oder in der Stärkung emotionaler Kompetenzen bei Kindern unterstützen? Das ist die Kernfrage des Themenstrangs „Gaming and Well-Being“. Exemplarisch für diesen Schwerpunkt steht das Panel „Serious Games für die mentale Gesundheit.“ Meister Cody, ein Online-Spiel für Kinder, dient hierbei als Best-Practice-Beispiel für Gesundheitsförderung und Lernen. Der interdisziplinäre Kontext des Förderprojekts „SG4ChildD“ zeigt zudem aktuelle Trends wie Gamification und Serious Games auf.

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